In einem kleinen Fabrikgebäude in der Nähe von Biel beginnt die
Geschichte von Wohlfahrt Pianos & Flügel. Und der Beginn einer
erfolgreichen Klavierbau-Dynastie.
In dieser Werkstatt konstruiert und baut Hermann Wohlfahrt sein
erstes Klavier.
Die Nachfrage für hochwertige Instrumente war jedoch zu dieser Zeit
so gross, dass sich die Raumverhältnisse für eine grössere Produktion
als zu klein erwies.
Der Ausbau der Produktionskapazität und die Modernisierung der
Produktionsstätte machte einen Neubau unverzichtbar.
Sodann übersiedelte man bereits einige Jahre später in die neu erbauten
Fabrikhallen nach Nidau bei Biel.
Bald darauf erwarb er nationale Anerkennung an Wettbewerben und
Ausstellungen. Schon bald zählte die Firma Wohlfahrt (ehemals Helvetica)
zu den viertgrössten Klavier-Fabriken der Schweiz.
Nach bewegten Jahren sowie nach dem Tode des Gründers 1945 und einer
Produktion von 10’000 Klaviere und Flügel erfolgte die Aufteilung der
Firma an seine Kinder. Eine kleine Produktion wurde in den folgenden
Jahren von einem seiner Söhne erst in Lengnau, später in Grenchen aufgenommen.
Traditionell wurde die Firma vom Vater an seinen Sohn weitergegeben.
Die eigene Produktion von Klavieren wurde jedoch in den frühen 80-er
Jahren eingestellt.
Fortan spezialisierte sich die Firma Wohlfahrt Pianos & Flügel auf den
Verkauf von namhaften Weltmarken der Klavierindustrie.
Zur Spezialisierung gehört die Restauration von historischen Tasteninstrumenten,
Reparaturen von Klavieren und Flügeln, auf gut ausgebaute Serviceleistungen
sowie optimale Kundenbetreuung. Zusammen mit seinem Sohn, Mattia W. Wohlfahrt
(gelernter Klavierbauer und Stimmer), erwarb das Familienunternehmen bei
professionellen Musikern genauso wie bei Klavierspielern im Privatbereich
grosses Ansehen durch ihr seriöses und kompetentes Engagement.